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Nach der Bankausbildung: High-Potential Track
Nach der Ausbildung Weg 1: Keine Fortbildung Weg 2: Bankfachwirt Weg 3: Studium

Karriereweg 4: Der High-Potential Track

Wer die Ausbildung mit herausragenden Ergebnissen abgeschlossen hat und anfängt mit der Idee zu spielen, so viel wie möglich aus seiner Karriere herauszuholen, wird oft mit den innerhalb der Bank gebotenen Optionen nicht glücklich werden und nach „mehr“ suchen. Nun, es gibt keinen Bildungsweg, der sich offiziell „High-Potential Track“ nennt, wir wollen die Bezeichnung an dieser Stelle aber verwenden, um diesen Weg von einem normalen Durchschnittsstudium abzugrenzen. Als, was ist anders?

Der High-Potential Track hat für die meisten Leute im drei oder vier verschiedene Ziele, die gemeinsam vereint, dass sie der Baustein für eine Spitzenkarriere werden können. Es geht am Ende des Tages um eine Tätigkeit im Investment Banking, im Private Equity, im Asset Management oder aber – jenseits der Finanzindustrie – in der Unternehmensberatung. So unterschiedlich diese Tätigkeitsfelder sind, sie versprechen eine hochgradig anspruchsvolle und abwechslungsreiche Karriere, eine extrem steile Lern- und Erfahrungskurve sowie langfristig auch finanziellen Wohlstand und Einfluss. Der Weg dorthin kann zwar auch über eine unbekannte Hochschule in der zweiten oder dritten Reihe führen, die meisten Karrieren werden jedoch über ein erstes Studium an einer Target-Hochschule begründet. Was das pauschal bezweifeln will, braucht nur die Suchfunktion bei XING oder LinkedIn zu benutzen, um eines besseren belehrt zu werden. Aus diesem Grund fokussieren wir uns daher hier kurz und bündig auf den typischen Idealverlauf eines Bildungsweges in diese Bereiche. Unter dem Artikel „Karrierepfade im Banking“ in der Rubrik „Karriere im Finanzsektor“ gehen wir auf den High-Potential Track noch sehr viel genauer ein.

Ausgangslage ist für die meisten ein herausragendes Abitur, aber auch wer eine herausragende Bankausbildung und ein halbwegs gutes Abitur (meist bis etwa 2.0) hat, hat gute Chancen, den Sprung an eine der deutschen Spitzenhochschulen zu schaffen. Die beiden großen Platzhirsche sind in der deutschen BWL-Welt ohne Zweifel die WHU sowie Mannheim. Dahinter kommen die EBS, die Frankfurt School of Finance & Management sowie einige sehr gute staatliche Hochschulen wie Köln, Frankfurt (Goethe), München und Münster. Wer mit akademisch gleich ganz nach oben durchstarten will, kann auch versuchen, einen Bachelorplatz an einer ausländischen Hochschule wie der London School of Economics zu ergattern. Diesen Fall lassen wir aber außen vor, da er wahrscheinlich höchstens auf einen von 10.000 Bankazubis zutrifft, da solche Pläne meistens schon gegen Ende des Abiturs umgesetzt werden.

Während des Bachelorprogramms ein einer guten Hochschule konzentrieren sich die jetzigen Studenten und nun erstmal Ex-Banker vor allem um zwei Dinge: Praktika bei renommierten Banken, d.h. z.B. der Deutschen Bank oder Morgan Stanley (und nicht der Sparkasse Hintertupfingen) und Top-Noten. Nur an einer guten Uni zu studieren, wird den meisten zielstrebigen Leuten nicht ausreichen und ist auch eine Grundbedingung, um sich für die Zeit nach dem Studium weitere Optionen aufzubauen.

Nach Abschluss des Bachelor geht es dann endlich – einem guten Praktikum sei Dank – in die erhoffte Zielfunktion oder wer noch einen drauflegen möchte, peilt ein gutes Masterprogramm an. Oftmals sind jetzt auch ausländische Hochschulen eher in Reichweite als noch zu Bachelorzeiten. Der Master bietet die Möglichkeit sich weiter zu spezialisieren und nochmals weitere Praktika zu machen (insbesondere, wenn es mit einem Investmentbanking oder Private Equity Praktikum bislang noch nicht geklappt hat, ist dies nochmal eine weitere Chance).

Dieser Weg ist nur arbeitsintensiv, zeitraubend und entbehrungsreich, sondern vor allem auch eines: Teuer. Finanzierungsmöglichkeiten gibt es zwar zur Genüge (wir stellen viele in unser Rubrik zum Studium vor), aber der High-Potential Track ist auch immer gewissermaßen eine Wette auf die eigene Karriere. Die sich anhäufenden Studiengebühren (In Mannheim gewiss kein Problem, an der WHU oder EBS schon eher) wollen immerhin abbezahlt werden, was bereits ein Grund ist, dass über diesen Pfad für viele der Weg nicht mehr in die Geschäftsbankenwelt zurückführt.

Es reicht, an dieser Stelle die Aussage festzuhalten, dass dieser Pfad die mit Abstand meisten Karriereoptionen eröffnet. Wer im Detail wissen möchte, welche Aufgaben einen Banker im Investmentbanking oder bei einem Private Equity Fonds erwarten, findet dazu in unserer Karriere Rubrik viele Informationen.


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